Kommentare (Auswahl)
»Zwischen dem Künstler und der Leinwand, zwischen
einem Augenblick und dem nächsten,
zwischen Leben und Tod existiert die Sehnsucht nach etwas,
das Zeit überdauert«, schreibt
die Malerin Richild Holt, und dieses Etwas bannt sie auf ihre
Leinwand. Ob New Yorker
Hochhauslandschaft, Stilleben mit zerbrochenem Glas oder leuchtende
Cynnien, sie versteht
es meisterhaft, die Befindlichkeiten unserer Zeit, die komplexe
und komplizierte Natur des
heutigen Menschen in ihren Bildern zu spiegeln. Ihre figurative
Malerei gipfelt in ihrer
sensiblen Porträtkunst.
Felix Schmidt, Welt am Sonntag, Nr. 37,
Hamburg, 13. September 1992
Kultiviert gemalte Bilder in der Tradition der klassischen
Moderne.
Film von Krista Hauser, Kulturzeit, 3sat,
17. September 1992
Menschenbilder oder Der disziplinierte Exzess: Manche Typen
in dem Triptychon »People«
sehen aus, als kämen sie von einer Hauswand in Nicaragua;
hinten steht ein entfernter
Verwandter eines Picasso-Fauns. Rechts der Mitte verlässt
möglicherweise das alter ego
der Malerin die Szene.
(Fortsetzung auf Seite
6)
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